Pentaerythrittrinitrat (PETRIN)
"Pentaerythrittrinitrat

Andere Bezeichnung:
C5H9N3O10
PETRIN


Anmerkung:

Das man nitrose Gase nicht einatmen darf und es im Freien oder vor
dem offenen Fenster machen muss, sollte ja bekannt sein - wem das
nicht bekannt war, der sollte sich ernsthaft überlegen ob es gesund
für ihn wäre mit Sprengstoffen zu hantieren, ohne sich vorher
einschlägiges Fachwissen angeeignet zu haben! Wer sich an die
Mengen und Temperaturen hält, wird jedoch nur sehr wenig nitrose
Gase dabei erzeugen.

Chemikalien:
30ml 65%ige Salpetersäure
40ml 95%ige Schwefelsäure
5g Pentaerythrit (PE)
Natriumcarbonat
Eis

Geräte:
Becherglas 200ml
Becherglas 500ml
Schüssel
Thermometer
Filter

Durchführung:
30ml 65%ige HNO3 wird mit 40ml 95%ige Schwefelsäure gemischt
und in ein nicht zu kleines Becherglas gegeben. Dieses kommt in
eine grössere Schüssel die mit Eiswürfeln und Eiswasser gefüllt
wird. Mit einem Thermometer wird umgerührt. Es wird solange
gerührt, bis die Temperatur unter 10°C gefallen ist.

Dann werden zu der Nitriersäure 5g sehr feines Pentaerythrit
unter ständigem Rühren sehr langsam und in sehr kleinen Portionen hinzugefügt, wobei man
ständig die Temperatur im Auge behält. Sie sollte 15°C nicht
übersteigen, auf keinen Fall aber 20°C! Wenn sie das tut, darf kein
weiteres PE zugefügt werden und man rührt solange, bis die
Temperatur wieder gesunken ist. Hat man auf diese Weise alles
Pentaerythrit zu der Säure zugefügt, dann wird noch 30 Minuten
unter Kühlung weitergerührt. Danach kippt man das Gemisch mit der
Säure in ein Glas mit 200ml Eiswasser. Im Grunde ist man nun
fertig, das weisse Zeug was darin schwimmt ist das PETRIN.
Nur leider enthält dieses PETRIN noch Säure und Verunreinigungen,
daher muss man es davon befreien. Was jetzt kommt, ist
aufwendiger als die Herstellung selber! Aber wenn man Wert drauf
legt, lange zu leben und ein chemisch stabiles PETRIN möchte, das
man gefahrlos länger lagern kann, und einem nicht eines Tages
vielleicht um die Ohren fliegt, muss man die folgenden Schritte
unbedingt genau ausführen! Die Brühe wird durch einen Filter
gegossen und das PETRIN wird aufgefangen. Das PETRIN kommt
anschliessend in einen Behälter mit ca. 150ml Wasser. Man rührt
eine längere Zeit um und lässt es 15 Minuten in dem Wasser. Man
filtert erneut und spült das PETRIN nochmals im Filter mit etwas
Wasser aus. Jetzt stellt man eine 1%ige Natriumcarbonatlösung her,
indem man 1g NaCO3 in 100ml Wasser löst. Das PETRIN wird da
hineingegeben und die Lösung auf eine Temperatur von 85 - 90°C
gebracht. Man belässt es eine Stunde in der Lösung, und rührt dabei
gelegentlich um. Das PETRIN wird nochmals gefiltert und mit
Wasser gespült und dann lässt man es trocknen. Nach dem
Trocknen gibt man es in einem Behälter und fügt unter Rühren bzw.
Schütteln gerade soviel Aceton hinzu, dass es sich komplett darin
auflöst. Dann fügt man die gleiche Menge Wasser hinzu, wie man
Aceton verwendet hat. Durch Schütteln kristallisiert das PETRIN
sofort wieder aus. Man filtert wieder und spült mit einer kleinen
Menge Ethanol nach, um das Aceton zu entfernen.
Dann trocknet man an der Luft oder bei 40°C. Man hat nun ziemlich
gut stabilisiertes PETRIN hergestellt, das man benutzen kann.
Komplett getrocknetes PETRIN sollte wieder mit 10% Wasser
befeuchtet werden, damit es unempfindlicher wird.

Hinweis:
Die Ausbeute hängt stark mit der Konzentration der Salpetersäure
zusammen. Bei 65%iger HNO3 entsteht hauptsächlich
Pentaerythrittrinitrat, aber auch in geringen Mengen das
Pentaerythrittetranitrat (PETN). Ab einer HNO3-Konzentration von
etwa 90% ensteht dem entgegen hauptsächlich das
Pentaerythrittetranitrat.
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Rechtschreibfehler
 
Rechtschreibfehler

Wer Welche findet kann sie Behalten
Einstein
 
Es gibt 2 sachen die unendlich sind die menschliche dummheit, und das Universum, aber bei den Universum
bin ich mir nicht sicher!!
Wenn jemand Hilfe braucht!
 
Meldet er sich einfach bei mir, ich helfe gerne und gebe auch gerne Quellen zur Chemikalien Bestellung weiter.
 
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